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Bürgerbus – Eine gute Idee sucht dringend Verstärkung

Der „BürgerBus Meldorf und Umgebung e.V.“ ist ein Verein, der mit einem Kleinbus (mit acht Fahrgastplätzen) und nach festgelegtem Fahrplan einen Linienverkehr in Meldorf und Umgebung betreibt. Der BürgerBus macht Menschen in der Stadt und auf dem Land mobil -, und das zu relativ geringen Kosten. Die Idee des Bürgerbusses lebt vom ehrenamtlichen Engagement der Bürger für die Menschen in der Region und für den öffentlichen Nahverkehr.

Das Motto lautet also: 
Bürger fahren Bürger

Das bieten wir Ihnen
Freude und Spaß, und das nicht nur wegen der Kontakte zu den Fahrgästen, die sich im Laufe der Zeit aufbauen. Unsere Fahrertreffen bieten eine Plattform zum Austausch in geselliger Atmosphäre. Eine freie Zeiteinteilung. Gefahren wird nach einem Dienstplan, der auf die eigene verfügbare Zeit abgestimmt ist. Entsprechend fahren die Ehrenamtlichen ein-, bis zweimal im Monat für 4 1/2 Stunden den Bürgerbus. Alle BürgerBusfahrerinnen und -fahrer sind über die Berufsgenossenschaft des betreuenden Verkehrsunternehmens und einer zusätzlichen Rechtsschutzversicherung abgesichert.

BürgerBusfahrerinnen und-fahrer
sind Menschen 
wie du und ich

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Genau hingeschaut

Von Angelika Mahnke

Meldorf – Als der 100. Fahrgast des Bürgerbusses Meldorf und Umgebung gesucht wurde, musste Angelika Mahnke vom Vorstand genau hinschauen; denn gleich drei Personen stiegen an diesem Vormittag am Markt in Meldorf ein: Ingo Thomsen mit seinen Töchtern Mia (12) und Alva (8).

Alva Thomsen löste die Fahrkarten und wurde im Anschluss herzlichst als 100. Fahrgast des Bürgerbusses Meldorf und Umgebung begrüßt. Während der Fahrt nach Wolmersdorf berichtete Familie Thomsen, dass sie bereits mehrfach den Bürgerbus genutzt habe. „Vor einigen Wochen musste ich Arzttermine in Meldorf wahrnehmen und konnte in diesem Zusammenhang den Pkw nicht nutzen. Die Termine konnte ich aber passend zum Fahrplan legen. Das war schon prima“, berichtete Ingo Thomsen.

In den Ferien sei es schön, mit dem Bürgerbus zu fahren, sagte Alva Thomsen und erzählte, dass ihre große Schwester Mia auch schon mit dem Bus gefahren sei. „Wir finden die Idee des Bürgerbusses sehr gut und unterstützen ihn gerne damit, dass wir ihn auch nutzen“, so Ingo Thomsen. „Die Kinder kennen das Busfahren natürlich durch die Schülerbeförderung, aber das Buserlebnis ist hier doch ein ganz anderes. Ich habe schon einige Fahrer kennen gelernt, und alle waren immer sehr freundlich und hilfsbereit.“

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